Workshops, Stand Mai 2018 

Die Workshops finden am Freitag zwischen 14:00 und 18:00 Uhr
statt, am Samstag von 10:00 bis 13:30 Uhr.
Man sich kann pro Tag für einen Workshop anmelden, da diese
ungefähr gleichzeitig stattfinden.
Die Beginnzeiten, die Sie auf der nachfolgenden Liste sehen, sind
noch nicht fixiert und werden voraussichtlich noch geändert.

Workshops Mai 2018.pdf

Unterscheiden ohne zu trennen 
Workshopleiterin: 

Mag.a Evelyn Niel-Dolzer, MA 

Zur Person:
Psychologin
Psychotherapeutin (Systemische Psychoherapie)
Lehrtherapeutin
Supervisorin
rel. Bekenntnis: altkatholisch

Sprache(n) und weitere Hinweise:
Seminarsprache: deutsch
Übertragung ins Englische während des Workshops ist möglich.

Beschreibung:
Diversität wird – berechtigterweise - in modernen Gesellschaften vor allem mit der Ermöglichung
sozialer Gerechtigkeit in Zusammenhang gebracht. Darüber hinaus wird Diversität (im Sinne von
Vielfalt und Unterschiedlichkeit) aber immer offensichtlicher als notwendige Bedingung von Leben
schlechthin erkannt. Sie ist Voraussetzung dafür, dass soziale Gemeinschaften überhaupt lebendig -
oder besser gesagt: am Leben bleiben können. Inklusion und soziale Gerechtigkeit werden damit zu
einer existentiellen (Über-)Lebensfrage sozialer Gemeinschaften.
In diesem Workshop lade ich Sie ein, inklusivem Denken und Handeln als Chance für Lebendigkeit in
Ihrem persönlichen sozialen und spirituellen Alltag nachzugehen. Voraussetzung: Ihre Bereitschaft,
Kontroverses und Widersprüchliches bewahren statt aufheben zu wollen.

Termine:
Freitag: 21.9.18 von 14:00 bis 18:00
Samstag: 22.9.18 von 11:30 bis 13:30


Haben wir unsere geschichtliche Mission schon erfüllt?

Workshopleiter:
Bischof em. B.Heitz

Literatur:
Ignaz v.Döllinger - "Wegbereiter heutiger Theologie"
Wolfgang Krahl, "Ökumenischer Katholizismus"
Günter Esser, "Die Altkatholische Kirche" u.a.

Beschreibung:
Es geht darum, uns unseres altkatholischen Selbstverständnisses in Geschichte und Gegenwart neu
bewusst zu werden. Was ist unsere ekklesiologische Vision bzw. unser Selbstverständnis, worin
sehen wir unsere ökumenische Aufgabe und Mission in der Zukunft?
Was können wir konkret tun und wie wollen wir unser Kirchesein für die andern in der Ökumene und
in der Zivilgesellschaft fruchtbar werden lassen?
Grundlagen dazu finden wir zuallererst im Evangelium selbst, in den ökumenischen
Glaubensentscheidungen des 1.Jahrtausends und in den Widerstands- und Reformbewegungen des
2.Jahrtausends sowie in der Geschichte des Altkatholizismus nach dem Vatikanum I.
Zeitpunkt

Termine:
Freitag, 21.9.2018, von 14:00 bis 15:30 Uhr und von 16:00 bis 17:30 Uhr
Samstag, 22.9.2018, von 11:00 bis 12:30 Uhr

 

»Nimm und lies!« Über den Umgang mit der Heiligen Schrift

Workshopleiterin:
Mag. Oliver Achilles

Zur Person:
Oliver ACHILLES ist wissenschaftlicher Assistent bei den THEOLOGISCHEN KURSEN und unterrichtet
die biblischen Fächer. Das Verständnis der Heiligen Schrift "in einem Sinn, der Gottes würdig ist"
(Origenes) ist ihm ein besonderes Anliegen. Er betreut einen Blog zur Interpretation der Bibel:
http://auslegungssache.at.

Oliver Achilles is scientific assistent at the THEOLOGISCHE KURSE, he teaches biblical subjects.
Understanding the Holy Scripts „in a way that dignifies God“ (Origenes) is important for him. He also
ministers a blog for interpreting the bible ….

Beschreibung:
Die christliche Bibel stellt ihre Leser und Leserinnen vor viele Herausforderungen: neben wunderbar
eingängigen Passagen treffen Sie immer wieder auf schwierige und dunkle Stellen, deren Sinn sich
nicht von selbst erschließt. Bei diesem Workshop wird in Form einer Gebrauchsanweisung auf solche
Schwierigkeiten eingegangen, die den Zugang zur Heiligen Schrift verstellen können. Grundlage sind
die in vielen Jahren gewonnen Erfahrungen und Einsichten aus pfarrlicher Bibelarbeit und der
Vermittlung der Heiligen Schrift in der Erwachsenenbildung. Biblische Vorkenntnisse sind nicht
unbedingt notwendig.

Termin:
Freitag, 21.9.2017, von 15:30 bis 17:00 Uhr



Hirnforschung meets Spiritualität oder Was hat Traumatherapie mit
religiöser Einstellung zu tun?

Workshopleiterin:
Dr. M. Brigitta Beghella

Zur Person:
klinische und Gesundheitspsychologin, Notfallpsychologin (Rotes Kreuz), Psychotherapeutin (SF, KP)
in freier Praxis in Salzburg mit dem Schwerpunkt Traumatherapie (EMDR), Supervision und
Lehrtherapie für PsychotherapeutInnen in Ausbildung, Altkatholischen Kirche Österreichs

Seminarsprache: deutsch

Beschreibung:
Durch wissenschaftliche Untersuchung ist belegt, dass eine spirituelle Haltung Menschen in der
Bewältigung von belastenden Erfahrungen hilft. In diesem Workshop werden theoretische und
praktische Erkenntnisse aus der Arbeit mit traumatisierten Menschen vorgestellt.
Religiöse Rituale können aus einem psychotherapeutischen Blickwinkel gesehen und neu
eingeordnet werden. Es besteht die Möglichkeit, in Übungen aus unterschiedlichen religiösen und
kulturellen Traditionen zu erfahren, wie der eigene Spannungspegel reduziert und Entspannung
erreicht werden kann.

 

Heilsame Beziehung und Gottesvertrauen
Salutary connections and Trust in God

Workshopleiterin:
John Okoro (Bischof. em. Mag. Dr.)

Zur Person:
Psychologe, Psychotherapeut und Seelsorger Lehrtherapeut (Positive Psychotherapie) Mediator
(ICERM)

Beschreibung:
Deutsch
Jeder Mensch oder jedes Lebewesen ist bedürftig. Bedürftig nach Nahrung, nach Bindung, nach
Aufmerksamkeit, nach Angenommen-Sein, nach Beheimatung, nach Transzendenz, nach
Achtsamkeit, nach Erfolg, nach Anerkennung, nach Liebe usw. Deshalb sucht der Mensch nach
Bindungsmöglichkeiten. Wir beobachten sehr stark, dass diese Bindungs- oder Beziehungserfahrung
ein weltweites Phänomen darstellt. Menschen pflegen Beziehung zu sich selbst (Narzissten), zu Gott
(Allah), zum Nächsten, zur Natur, zu den Tieren, zur Arbeit, zum Sport, zu(r) Karriere, zum Wissen, zur
Musik, zur Kunst, usw. Es ist meine Absicht, in diesem Workshop Möglichkeiten aufzuzeigen, wie wir
heilsame Beziehungen und Gottesvertrauen entwickeln können.



Ein Weg zur inneren Balance – Das Verbindende vor das Trennende
stellen

Workshopleiterin:
Günter Pechhacker

Zur Person:
Kommunikations- u. Persönlichkeitstrainer
Im Christentum aufgewachsen
Seminarsprache: deutsch

Beschreibung:
Das Miteinander – Kommunizieren bewegt sich zwischen zwei Extremen, welche durch zwei
wunderbare Frauen ausgedrückt wurden:
Ingeborg Bachmann: „Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar“
Waltraud Krendl (Sozialarbeiterin): „Sage nie die Wahrheit, wenn Dir etwas Besseres einfällt“
Folgende Aspekte sind bei einer friedvollen Kommunikation zu beachten:
Hinhören, Wahrnehmen mit allen Sinnen, Reflektieren, Die „Macht“ der Emotionen, Selbstvertrauen,
In die Stärke gehen

Termine:
21.9.2018 von 14:00 bis 18:00 UND Fortsetzung Samstag: 22.9.18 von 11:30 bis 13:30

Min/Max: TeilnehmerInnenzahl: 5 – 24

 

Armut

Workshopleiterin:
Markus Stany mit einer/m zweiten Workshopleiter*in und einem von Armut betroffenen
Mitmenschen

Sprache(n) und weitere Hinweise:
Seminarsprache: deutsch
Übertragung ins Englische während des Workshops ist möglich.

Beschreibung:
Was bedeutet Armut, wer ist von Armut betroffen und was sind (Über-) Lebensstrategien von
Menschen die von Armut betroffen sind? In diesem Workshop wird einerseits Sachwissen vermittelt
und andererseits ein Dialog mit Betroffenen ermöglicht, um so Ursachen und Konsequenzen von
Armut auf den Grund zu gehen. Ziel ist es, auch den Wandel des Umgangs unserer Gesellschaft in
den letzten 2-3 Jahrzehnten mit dem Thema aufzuzeigen: Von einer gesellschaftspolitischen Debatte
(Bekämpfung der Armut) hin zu einer sicherheitspolitischen Debatte (Bekämpfung der BettlerInnen).

Zeitpunkt
Am Freitag: 21.9.18 von 15:30 Uhr bis 17:00 Uhr abgehalten. Die IAKDM wird sich von 16:30 Uhr bis
17:00 Uhr den Erwachsenen vorstellen mit anschließenden Beratungen über die nächsten Projekte
etc.

Ort und Erreichbarkeit:
(Innenhof – Altes Rathhaus)
Vom Stephansplatz mit dem Autobus 1A oder 3A bis Wien Hoher Markt Fußweg ca. 3 Minuten
Vom Schwedenplatz mit der U1 bis Saztorbrücke und 10 zu Fuß
Vom Schottentor mit dem Autobus 1A bis Brandstätte und 6 Minuten zu Fuß oder
Vom Schottentor 10 Minuten zu Fuß

 

Dialog braucht Kenntnis - christlich-buddhistische Unterschiede und
Gemeinsamkeiten

Workshopleiterin:
Gerhard Weißgrab

Zur Person:
Präsident der Österreichischen Buddhistischen Religiongesellschaft
Vorstandsmitglied „Initiative Weltethos Österreich“
Obmann und Mitbegründer von „Animal Compassion“, Buddhistischer Verein zur Wahrnehmung der
Tiere als fühlende Wesen.

Beschreibung:
Kenntnis über den Dialogpartner ist eine wichtige Voraussetzung für einen guten Dialog. Zugleich ist
auch eine offene Gesellschaft ein guter Boden, auf dem ein konstruktiver Dialog entstehen und sich
entfalten kann.
Der Dialog zwischen Buddhismus und Christentum hat neben den üblichen Herausforderungen eines
interreligiösen Dialoges noch zusätzlich die Herausforderung eines Dialoges zwischen einer
theistischen und einer nicht-theistischen Religion. Ganz abgesehen davon, dass mehrheitlich heute
noch eher wenig Kenntnis über die essentiellen Grundlagen der Buddhalehre besteht. Bei diesem
Workshop sollen nicht nur die Gemeinsamkeiten und Differenzen der beiden Religionen
herausgearbeitet werden, sondern auch die bestehenden Missverständnisse aufgezeigt und ihre
Ursprünge erforscht werden. Wie gelingt ein konstruktiver Dialog zwischen Christen und Buddhisten
und was ist der gemeinsame Beitrag zum Bau und der Erhaltung einer offenen Gesellschaft?

Termin:
Samstag, 22.9.2018 11:30 -13:30

Buddhistisches Zentrum
Fleischmarkt 16, 1. Stock
1010 Wien

 

Hospizarbeit. Arbeit? Wofür?

Workshopleiterin:
Helmut MARKUS

Zur Person:
freiberuflicher, lehrberechtigter Heilmasseur, ausgebildeter Krankenhausseelsorger

Beschreibung:
Unsere Medizin ist eine Reparaturmedizin. Was nicht funktioniert, muss weg.
In diesem Spannungsfeld befindet sich der Patient, die Ärzte, Therapeuten/Therapeutinnen,
Pfleger/Pflegerinnen sowie die Kosten.
Der Mensch möge das Recht haben, wie öfters ausgeführt, zu gehen, „wenn keine Hoffnung mehr
besteht“.
Heute gibt es viele Möglichkeiten, welche die Medizin bietet, diesen letzten Lebensabschnitt zu
gehen, ohne den Fluchtweg zu benützen.
Die Therapeuten sind die allerersten Ansprechpersonen mit Arzt/Ärztin und Pfleger/Pflegerin,
Seelsorger/Seelsorgerinnen.
Auch den Angehörigen der Palliativpatienten muss in solchen Grenzsituationen geholfen werden. Ziel
muss es sein, jeder Person im Sterben ihre Würde zu lassen und dem Sterbenden die Schmerzen und
die Angst zu mildern oder nehmen.

 

Das Leben in einer bunten Gemeinde – Bibliodrama zu Apg 15,1-21

Workshopleiter:
Mag Hans Hütter, Redemptorist

Zur Person:
Bibliodramaleiter, Seelsorger, Priester
rel. Bekenntnis: katholisch

Sprache(n) und weitere Hinweise:
Seminarsprache: deutsch
Die Übertragung in andere Sprachen während des Workshops ist leider nicht möglich.

Beschreibung:
Die Gemeinde von Antiochia in Syrien kann als Muster einer bunten Gemeinde gelten. Hier trafen
strenggläubige fromme Juden, Juden, die neue Wege gingen, Neubekehrte aus anderen Ländern und
Kulturen zusammen und Jesusbegeisterte auf einander. Wie kann so etwas gut gehen?
Im Bibliodrama werden wir diesem kreativen Potential wie auch den Spannungen in der Gemeinde
nachgehen und für uns selbst ausloten, was es bedeutet in einer bunten und vielfältigen Gemeinde
zu leben.

Termin:
Freitag: 21.9.18 von 14:00 bis 18:00

Min/Max: TeilnehmerInnenzahl: 6 – 16 TeilnehmerInnen

Ort und Erreichbarkeit:
Klemenssaal im Redemptoristenkolleg Maria am Gestade, Salvatorgasse 12, Stiege 2

dk:RU - Religion unterrichten ohne zu trennen.
dk:RU - How to teach religion without separation.
Workshopleiter und Co-Referenten:
Pfr. Thomas Wetschka,; Prof. Mag. Dr. Thomas Krobath, MAS; Mag. Dr. Manfred Göllner

Zu den Personen:
Thomas Wetschka: Pfarrer in Wien, Leiter des Altkatholischen Schulamts
rel. Bekenntnis: altkatholisch
Prof. Mag. Dr. Thomas Krobath, MAS: Vizerektor, Kirchlich Pädagogische Hochschule Wien/Krems
rel. Bekenntnis: römisch-katholisch
Mag. Dr. Manfred Göllner: Fachinspektor für das Religionsunterrichtswesen an AHS und BMHS,
Amt für Schule und Bildung, Erzdiözese Wien
rel. Bekenntnis: römisch-katholisch

Sprache(n) und weitere Hinweise:
Seminarsprache: deutsch; Übertragung ins Englische während des Workshops ist möglich.

Beschreibung:
Religionsunterricht an öffentlichen Schulen ist in Österreich konfessionell gebunden. Vielfältige
Veränderungen in unserer Gesellschaft führen die Kirchen zu einer verstärkten Zusammenarbeit im
Religionsunterricht.
„Dialogisch-konfessioneller Religionsunterricht“, im Raum Wien von fünf Kirchen gemeinsam
getragen und verantwortet - von der altkatholischen, evangelischen, orthodoxen, römisch
katholischen Kirche und dem Bund der Freikirchen - bietet einen konkreten Beitrag zum Erlernen
eines dialogischen Miteinander angesichts der Diversität religiöser Bekenntnisse und nicht religiöser
Weltanschauungen.
In diesem Workshop sind Sie eingeladen, inklusives Denken und Handeln als Chance für das
Miteinander im Religionsunterricht kennen zu lernen. Ein Austausch über ähnliche Projekte und
Initiativen sowie über konkrete Erfahrungen ist erwünscht.

togetherness in education. An exchange about similar projects as well as experiences in this field of
education is very welcome.

Termin: Freitag: 21.9.18 von 14:00 bis 18:00

 

Seelsorge: Homosexualität & Transgender
Workshopleiterin:
Mit VertreterInnen der Ökumenischen Arbeitsgruppe Homosexuelle und Glaube HUG

Zur Person:
Mag. Johannes Langer, geboren 1962 in Niederösterreich, in Wien als Gymnasiallehrer für Deutsch
und Musikerziehung tätig.
DI Andreas Raschke, BA, geboren 1964 in Salzburg, in Wien als Berater für Software-Qualität tätig,
Chorleiter.

Sprache(n) und weitere Hinweise:
Seminarsprache: deutsch
Übertragung ins Englische während des Workshops ist möglich.

Beschreibung:
Auch wenn die Altkatholische Kirche insgesamt beim Thema LGBT (Homosexualität, Transgender ...)
sehr offen ist, sind SeelsorgerInnen doch herausgefordert, wenn sie aus dem engeren Kreis der
Gemeinde um Beratung gebeten werden. Da ist man rasch mit Fragen solcher Art konfrontiert: Was
sagt die Bibel über Homosexualität? Ist Homosexualität „natürlich“? Kann meine Tochter/mein Sohn
glücklich werden? Entsprechen „Regenbogenfamilien“ der „göttlichen Ordnung“?
Der Workshop versucht SeelsorgerInnen argumentative Hilfestellung zu bieten.

Though the Old-Catholic Church is very openminded regarding LGBT (Homosexuality, Transgender,
etc.) many pastors are challenged if asked for counseling in these topics. Very often they will be
confronted with questions like „What does the Bible say about homosexuality? Is homosexuality
`natural´? Is it possible for my daughter/son to become happy? Do `rainbow-families´ correspond to
the `divine order´?“
This workshop tries to equip the counselors with good arguments and possibilities of support.

Termin:
Samstag, 22.9.2018, 10:30 bis 12:30
Zwinglikirche, Schweglerstraße 36, Wien 15, U3 „Schweglerstraße“

Min/Max: 10-50 TeilnehmerInnen

 

Sing Loud and Proud!
Singen schadet nie!

Workshopleiterin:
Mag. Johannes Langer

Zur Person:
geboren 1962 in Niederösterreich, in Wien als Gymnasiallehrer für Deutsch und Musikerziehung
tätig.
DI Andreas Raschke, BA, geboren 1964 in Salzburg, in Wien als Berater für Software-Qualität tätig,
Chorleiter.

Seminarsprache:
Lieder in diversen Sprachen, vorwiegend auf Deutsch und Englisch (aber nicht nur!)
Songs in different languages, mostly German and English (but not only!)

Übertragung ins Englische während des Workshops ist möglich.

Beschreibung:
Gemeinsames Singen von Liedern, die sowohl politisch als auch spirituell sind, etwa zu den Themen
Gerechtigkeit, Frieden, Gender-Gerechtigkeit, LGBT-Lebensweisen. Die Lieder lassen sich auch in
Gottesdiensten und bei Gemeindeveranstaltungen einsetzen. Ziel des Workshops ist es neue Lieder
kennen zu lernen und sie gemeinsam zu singen. Notenkenntnisse sind hilfreich, aber nicht
erforderlich.

We will sing songs together, that are both political and spiritual. Themes will be justice, peace,
gender-fairness, LGBT style of life. These songs are also suitable for worship and events of the parish
community.
The goal is to get to know new songs and to sing them together. It is helpful to be able to read music,
but not necessary.

Termine:

Zwinglikirche, Schweglerstraße 36, Wien 15, U3 „Schweglerstraße“
Freitag, 21.9.2018 15:00 bis 17:00
Samstag

 

Zur Lebenssituation von LGBTIQ-Personen in Wien
Circumstances of daily life of LGBTIQs in Vienna
Workshopleiter:
Mag. Wolfgang Wilhelm, MAS MSc

Zur Person:
Psychotherapeut, Sexualtherapeut, Supervisor, Coach, Leiter der Wiener Antidiskriminierungsstelle
für gleichgeschlechtliche und transgender Lebensweisen (WASt)

Sprache(n) und weitere Hinweise:
Seminarsprache: deutsch

Beschreibung:
In diesem Workshop werden die wichtigsten Ergebnisse der WASt-IHS-Studie „Queer in Wien“
vorgestellt und somit die Lebenssituationen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender- und
Intersex-Personen in Wien beleuchtet. Wir legen unser Augenmerk auf die Bereiche Schule, Bildung,
Arbeitsplatz, Gesundheit, Familien und Sicherheit im öffentlichen Raum. Wann und wo kommt es zu
Übergriffen, wie sicher können LGBTIQs in Wien leben?

Wir ziehen anhand der Studienergebnisse und anhand der eingebrachten persönlichen Erfahrungen
und Meinungen der Workshop-TeilnehmerInnen Bilanz über queeres Leben in Wien im Jahr 2018
und schauen gemeinsam in die Zukunft, um Diskriminierungen nachhaltig abzustellen und
Chancengleichheit in wirklich allen Lebensbereichen als Selbstverständlichkeit zu verankern.

Termin:
Samstag: 22.9.18 von 09:00 bis 13:00

 

Reform oder Austritt
English: Reform or Exit

Workshopleiter:
Dr. Peter Pawlowsky

Zur Person:
Studium der Literatur und Philosophie, Buchhändlerprüfung. 18 Jahre innenpolitischer Journalist.
1970 Berichterstatter der Medien- und der Caritaskommission in der Wiener Diözesansynode. 1971
1974 Vorsitzender der Arge kath. Journalisten. 1990-1997 Leiter der Hauptabteilung „Religion“ im
ORF-Fernsehen.
1999-2008 Leiter der Biblischen Sommertagungen des Katholischen Akademiker/innenverbandes.
Seit 2009 Stellvertretender Vorsitzender der Reformbewegung „Laieninitiative“.

Academic studies of literature and philosophy, professional bookseller, 18 years of domestic political
journalism, 1970 correspondent for the media and Caritas of the diocesian synod of Vienna,1971 –
1974 chairman of the Consortium catholic journalists, 1990 – 1997 chairman of the departement
„religion“ in the public TV of Austria.
1999 – 2008 Chairman of the Biblical Summerschool Catholic Academics, since 2009 assistant
chairman of the reform movement „Laieninitiative“.

Beschreibung:
Die Reformbewegungen in der Römisch-katholischem Kirche sind entstanden, als deutlich wurde, wie
die römische Kurie über Jahrzehnte versucht hat, die Umsetzung der Ergebnisse des Zweiten
Vatikanischen Konzils (1962-1965) zu hintertreiben. Heute fordern die Reformbewegungen vielfach
gerade das, was in der Altkatholischen Kirche seit ihrer Gründung nach dem Ersten Vatikanischen
Konzil (1869-1870) nach und nach durchgesetzt wurde.
Daraus ergeben sich folgende Fragen, die im Workshop zum Thema gemacht werden sollen: v
Warum in einer Kirche bleiben, wenn Reformen nicht durchsetzbar sind? v Was hält
Reformbewegungen ohne Erfolge noch in der römischen Kirche? v Welche Vor- und Nachteile hat
eine weltweit zentrale Kirchenleitung?
v Ist die römische Kirche nicht längst gespalten zwischen offenen und konservativen Gruppen? v Ist 
die Einheit der Christen heute nur mehr in der ökumenischen Bewegung sichtbar? v Ist eine kleine 
Kirche in Gefahr, zur Sekte zu werden? v Wie ist das Verhältnis der Altkatholiken zu den Kirchen der 
Reformation? 
v Wie ist das Verhältnis der Altkatholiken zur Orthodoxie? v Welche Chancen haben einzelne 

Streitpunkte in welchen Kirchen?
a) Abendmahlsgemeinschaft
b) Autonomie der lokalen Teilkirchen
c) Kirchliche Ämter für Frauen
d) Zölibat
e) Ehescheidung und Wiederverheiratung
Aus dem Gespräch über diese Fragen können Nähe und Distanz zwischen Altkatholiken und römisch-
katholischen Reformbewegungen abgeschätzt werden. Daraus kann ein besseres gegenseitiges
Verständnis und die Chance für weitere Kontakte sowie eine mögliche Zusammenarbeit entstehen.

The reform movements in the Roman Catholic Church were established when it became clear that
the Curia in Rome is not willing to implement the outcome of the Second Vatican Council (1962 –
1965). Now they claim exactly those reforms which the Old-Catholic Church installed with their
foundation after the First Vatican Council (1869 – 1870).
The topics of the workshop will be:
Why stay in a church if no reforms are in sight?
Why is the reform movement still inside the Roman Catholic Church?
What are the benefits and the disadvantages of a worldwide central leadership of the church?
Is the Roman Church still one or seperated between progressive and conservative groups?
Is the unity of Christians today only visible in the ecomenic movement?
How big is the danger is it for a small church to become a sect?
How is the relationship between the Old-Catholic Church and the Churches of Reformation or the
Orthodox Churches?
What do different confessions say about difficult topics like community supper, autonomy for
regional churches, ordination of women, celibacy, divorce and remarriage?
Emanating from these topics we can estimate adjacencies between the Old-Catholic Church and the
Roman Catholic Reform Movements. The result can be an better mutual understanding and chances
for further contacts or possible cooperations.

 

Austausch erfahren
to experience exchange
Workshop-Leiterin:
Lydia Kremshuber

Zur Person:
Tanzpädagogik-Studentin
rel. Bekenntnis: röm. katholisch

Sprachen:
Deutsch (with english translation)

Beschreibung:
Sich auf den Körper besinnen können und ihn mit der Umgebung, mit dem Außen vernetzen. Dabei
auch seine Ausdruckskraft entdecken und sich für einen Dialog von Innen und Außen öffnen.
Gemeinsam den Rahmen einer freien Tanz-Improvisation ausnützen und Gefühlen oder Gedanken
mit der Sprache der Bewegung formulieren. Am Ende lassen wir die eigenen Bewegungen in einem
gemeinsamen angeleiteten Kreistanz ausklingen.

We get the chance to recognise and honor our bodies, while connecting them to the surroundings.
We also discover its expressive abilities and open ourselves for a dialog with the outside. Together
we can use the opportunities we have in a dance improvisation, while expressing thoughts or feelings
in the language of movement. Afterwards, we come together to a circle dance and let the individual
movement discovery come to an end.

Teilnehmer: min.10, max. 30

Dauer: ca. 90 Minuten